Information allgemein
    
 
     
 
 
 
   
 
     
 
 

Information allgemein

Diese Rubrik beinhaltet allgemeine Informationen.

 


Kurzübersicht – das ändert sich ab 2018 in den Regelwerken

 

LPO 2018 ab 1. Januar gültig

 

Amateur

 

Änderungen gibt es auch bei der Ausrüstung von Pferden. So ist in der Disziplin Springen die Verwendung einer beliebigen Zäumung sowie eines Schlaufzügels auf dem Vorbereitungsplatz nur noch ab Klasse M** zulässig. (Das Springen mit Schlaufzügel ist und bleibt generell verboten). Weiterhin enthält die LPO P018 eine Klarstellung hinsichtlich der Verschnallung des Reithalfters. Es wird genau erläutert, worauf es ankommt: Das Reithalfter soll leicht anliegen und darf weder die Atmung beeinträchtigen, noch die Maultätigkeit (Kauen) des Pferdes unterbinden. Damit wird klargestellt, dass weder das festgezurrte noch das viel zu locker sitzende Reithalfter seinen Zweck erfüllt, für eine ruhige Lage des Gebisses im Pferdemaul zu sorgen.

Den kopletten Ausrüstungskatalog zur neuen LPO gibt es hier (ein paar Dinge sind zz noch in Klärung, wir halten Sie auf dem Laufenden).

 

Beinschutz

 

Laut LPO P018 sind Gamaschen und alle sonstigen zum Schutz der Pferdebeine erlaubten Ausrüstungsgegenstände nicht nur korrekt anzulegen, sondern dürfen mit dem Betreten des Vorbereitungsplatzes Springen auch grundsätzlich nicht mehr geändert werden. Zu diesem Zweck ist auch ein Verlassen des Vorbereitungsplatzes nicht zulässig. Sollte im Verlauf der Vorbereitung dennoch eine Änderung erwünscht oder notwendig sein, ist dies durch den Teilnehmer der Aufsicht auf dem Vorbereitungsplatz anzuzeigen und hat in dessen Gegenwart zu erfolgen. Die Nichtanzeige der Änderung des Beinschutzes ist als "unsportliches Verhalten" zu werten.

 

"Blut" – Regel

 

Nach der neuen LPO P018 sind Pferde, an denen in Bereichen, an denen üblicherweise mit einer Einwirkung durch den Teilnehmer zu rechnen ist, frisches Blut festgestellt wird, nicht zu einer Leistungsprüfung zugelassen oder zu disqualifizieren. Im Zweifelsfall ist das Pferd näher zu untersuchen, wozu ggf. die Prüfung unterbrochen wird. Stellt der Richter kein frisches Blut fest, wird die Prüfung fortgesetzt. Kann die Ursache der Blutung nicht identifiziert werden, ist eine weiterführende Untersuchung durch den Turniertierarzt zu veranlassen. Das Ergebnis der Pferdekontrolle oder einer weiterführenden Untersuchung dient als Entscheidungsgrundlage dafür, ob das Pferd an weiteren Prüfungen auf demselben Turnier teilnehmen darf.

 

Children

 

Nicht nur die Amateure sind neu in der LPO P018. Erstmals verankert ist nun auch die Altersklasse Children, in der international bereits seit P006 Europameistertitel im Springen vergeben werden. Vor zwei Jahren zog die Dressur nach. Ab sofort können nun auch in Deutschland gezielt Prüfungen für diese Nachwuchsreiter zu Pferde ausgeschrieben werden. Die Altersgrenze für Children (bislang höchstens 14 Jahre) orientiert sich am internationalen Reglement. Sollte es dort eine Änderung geben, wird die LPO entsprechend angepasst.

 

Ehrenrunde

 

Jeder, der am Turnier teilnimmt, erhofft sich in der Regel auch eine gute Platzierung. Aber nicht jeder freut sich auf die Siegerehrung und die dazugehörige Ehrenrunde. Gerade in Zeiten, in denen es nicht leichter wird, Prüfungssponsoren zu gewinnen, sollte die Teilnahme daran aber selbstverständlich sein. Dies gibt auch die LPO 2018 vor, in dem sie zur Teilnahme verpflichtet, ansonsten droht die Aberkennung der Platzierung. Hiervon abweichende Regelungen sind vom Veranstalter spätestens mit der endgültigen Zeiteinteilung bekannt zu geben. Teilnehmer, die sich mit mehreren Pferden oder Gespannen platzieren konnten, sollen mit dem höchstplatzierten Pferd oder Gespann teilnehmen. Natürlich können aber im begründeten Fall auch weiterhin von Richter und Turnierleitung Ausnahmen von den Bestimmungen zur Siegerehrung inklusive Ehrenrunde zugelassen werden.

 

Hufschmied

 

Ab P018 muss nicht mehr zwingend für jedes Turnier ein Hufschmied bestellt werden. Über die Anwesenheit, Abwesenheit oder schnelle Einsatzbereitschaft eines Hufschmiedes informiert die Ausschreibung bzw. Zeiteinteilung spätestens fünf Tage vor Turnierbeginn. Bei Geländeprüfungen – Vielseitigkeit und Fahren – ist die Anwesenheit eines Hufschmiedes weiterhin vorgeschrieben.

 

Inklusion

 

Der Pferdesport steht Sportlern mit und ohne Behinderung gleichermaßen auf allen Ebenen offen. Dieser schon seit Langem geltende Grundsatz ist nun ausdrücklich in der Präambel der LPO P018, den Grundregeln des Verhaltens im Pferdesport, verankert.

 

Kopfnummern

 

Ab LP018 reicht eine Kopfnummer pro Pferd. Diese ist während des gesamten Turniers deutlich sichtbar anzubringen.

 

Nachtrag/Nachnennung

 

Nur wenige wissen, was sich hinter einem Startplatz-, Teilnehmer- oder Pferde-Nachtrag verbirgt. Darum wurde dieser Begriff an den üblichen Sprachgebrauch angepasst und heißt künftig auch in der LPO schlicht "Nachnennung".

 

Nenngeld

 

Wird ein Turnier verlängert oder eine Prüfung auf einen anderen als in der vorläufigen Zeiteinteilung angegebenen Tag verschoben, so dass ein Teilnehmer nicht starten kann, kann er sein Nenngeld zurückfordern. Dieser Anspruch auf Rückzahlung erlischt nach der neuen LPO allerdings mit Beendigung des Turniers. Ähnliches gilt übrigens auch für Preisgelder. Diese sind während des Turniers an die Besitzer der Platzierten Pferde auszuzahlen. Eine Nachsendung muss ab P018 nur noch in begründeten Ausnahmefällen erfolgen.

 

NeOn max

 

Die neue LPO reagiert auch auf das leidige Thema Startplatzbegrenzung, das seit einigen Jahren die Gemüter in Turnierkreisen erhitzt – in einigen Verbandsbereichen mehr, in anderen weniger. Ab 2018 sind "Leistungsprüfungen mit Maximalzahlen der zulässigen Nennungen" mit mindestens zwei weiteren Handicaps
auszuschreiben, einer räumlichen Beschränkung (z.B. auf den Regionalverband) sowie einer weiteren Einschränkung (z.B. Vorerfolge). Ziel der Neuerung ist es, dass nicht diejenigen zum Zuge kommen, die am schnellsten ihre Nennung abgeben, sondern dass ein zielgruppenspezifisches Starterfeld aufeinandertrifft. Außerdem dürfen Reiter solche Prüfungen mit Startplatzbegrenzung maximal für zwei Turniere (je Veranstaltungstag) gleichzeitig nennen. Auch dies soll dazu beitragen, den Nennvorgang zu entschleunigen und damit auch zu einer höheren Startplatzerfüllung als bisher beitragen.

 

Ohne Wertung

 

Das kann schon mal passieren – eine Prüfung misslingt total. Im Falle von gravierenden Mängeln oder hohen Wertnotenabzügen entlassen die Richter den Teilnehmer gerne einmal "ohne Wertung". Dieses in der Praxis gebräuchliche Ergebnis kann nach einer TORIS-Anpassung ab 2018 nun auch so veröffentlicht werden. Dies gilt nicht für Teilprüfungen einer kombinierten Prüfung.

 

Ohrenschutz

 

Das Verbinden des Ohrenschutzes mit dem Nasenriemen ist nicht gestattet. Der Bereich der Augen und des Nasenrückens muss frei bleiben, das Ohrenspiel darf nicht beeinträchtigt sein. Wird lärmdämmendes Material verwendet, darf dieses nicht in den Gehörgang bzw. die Ohrmuschel hineinreichen, Geräusche und der Gehörsinn dürfen nicht ausgeschaltet werden.

 

WBO 2018 ab 1. Januar gültig

 

Die größten Neuerungen finden sich im Wettbewerbsteil. So gibt es ab 2018 sieben spezielle Wettbewerbe (WB) in einem eigenen Block, in denen ausschließlich mit gebissloser Zäumung oder Halsring geritten wird. Als gebisslose Zäumung für diese Wettbewerbe – Geschicklichkeits- oder Rittigkeitswettbewerb, Trail oder offene Kür – sind Sidepull, Bosal (kalifornisches Hackamore) und Knotenhalfter zugelassen. Neu ist auch der Block „Schaubilder-Wettbewerbe“, mit den Wettbewerben Themenquadrille, Offene Themenquadrillen für alle Reit- und Arbeitsweisen sowie Offene Kür für alle Reitweisen. Im Block „Gerittene Wettbewerbe“ sind sechs Dressur-Reiter-WB für Einsteiger hinzugekommen. Diese Wettbewerbe sind auf E-Niveau und werden einzeln, zu zweit, dritt oder viert angeboten. Ebenfalls neu aufgenommen wurden bei den „Wettbewerben im Umgang mit dem Pferd“ Wettbewerbe mit dem Leitseil (WB Bodenarbeit, Vertrauens-Trail und Horse Agility).

Einfluss auf die Wettbewerbe hat auch die Einbeziehung des FN-Anschlussverbandes Deutsches Kuratorium für therapeutisches Reiten (DKThR) sowie der Verbände Deutscher Horse-Ball Verband (DHBV), Special Olympics Deutschland (SOD) und Working Equitation Deutschland (WED). So ist für Menschen mit Behinderung zum Beispiel bei der Ausrüstung des Pferdes/des Reiters der Einsatz kompensatorischer Hilfsmittel gemäß Sportgesundheitspass des DKThR immer zulässig. Und ab 2018 finden sich in der WBO zum Beispiel auch Working-Equitation-Wettbewerbe.

Das Regelwerk ist teilweise geändert worden. Beispielsweise darf ein Pferd pro Tag maximal fünf Starts in den gerittenen und gefahrenen Wettbewerben haben. Ein weiteres Beispiel: Mit Blick auf die Sicherheit bei Wettbewerben im Gelände (Vielseitigkeits-WB) und Wettbewerben mit analogen Anforderungen die Strecke durch einen Richter VL, einen Parcourschef VL oder Technischen Delegierten abgenommen werden.

Und schließlich wurde auch die WBO-Struktur überarbeitet. Teil 1 „Das Regelwerk“ wie auch Teil 2 „Die Wettbewerbe“ sind geblieben. Der alte Teil 4 „Anhang“ mit beispielsweise Musternennungsvordrucken und Infos zur Ausrüstung ist nun Teil 3. Der ehemalige Teil 3 „Tipps und Hinweise“ für Veranstalter, Teilnehmer, Richter/Prüfer wird in eine eigenständige Broschüre ausgelagert.

 

 

 

…Besondere Momente festhalten!…

 

 

 

In diesem Jahr konnten wir die Fotografin Julia Waldenmaier dafür gewinnen für uns Fotos zu machen. Sie wird auf Wunsch und mit Voranmeldung vor Ort sein und Euch fotografieren.

 

Die Bilder können im Anschluss, wie auf einem Turnier, über Ihre Homepage eingesehen und käuflich erworben werden (Preisliste 2018).

 

Solltet Ihr besondere Wünsche haben, sprecht sie einfach direkt an und nutzt die Gelegenheit zum Austausch!

 

 

 

Heute wurde weitere Lehrgänge online gestellt - u.a. der Dressurkurs mit Katrin Burger und weitere Fahrlehrgänge. Hier gehts zum Portal.

Das PSK-Lehrgangsprogramm 2018 läuft an. Erste Kurse sind bereits online buchbar. Die weiteren werden in den nächsten 14 Tagen online gestellt. Hier gehts zum Portal.

Als erstes sind 3 Lehrgäng noch im vieten Quartal 2017 geplant. Der erste bereits am 29.10.2017

 

Bezirksmeisterschaften des PSK Stuttgart-Esslingen 2017

 
ausgetragen auf der Anlage des Reit-und Fahrverein Köngen
 

Bei Sonnenschein und wunderschönem Herbstwetter wurden am vergangenen Wochenende die Bezirksmeisterschaften 2017 des PSK Stuttgart – Esslingen, auf der Anlage des Reit- und Fahrvereins Köngen ausgetragen.
 

 Aus insgesamt 26 Vereinen haben Reiterinnen und Reiter in Dressur, Springen und Vielseitigkeit, sowie Voltigierer im Einzel- und in der Gruppenwertung, über insgesamt 3 Tage Ihre Leistung unter Beweis gestellt und in den Prüfungen, die für die verschiedenen Klassen und die Gesamtwertung relevant waren, Punkte für den eigenen Verein zu sammeln.
 

Der gastgebende Verein lud mit seiner guten Bewirtung zum Verweilen ein, so dass Reiter, Turnierbegleitung und Zuschauer bestens versorgt waren.

Die reibungslose Organisation aller helfenden Hände im Hintergrund, tolle Naturhindernisse von Jürgen Koch, schöne aber auch anspruchsvolle Parcours vom Parcourschef Oliver Barthel, sowie ein gutes Richterkollegium sorgten für zufriedene Gesichter und guter Laune bei den Reitern und für gute Unterhaltung bei den Zuschauern.

 

An sportlichen Erfolgen hat es nicht gemangelt…Die Einzel-Meisterschaftstitel gingen in der Dressur an: Marlen Fallscheer (E) / Nina Laub (A) / Gina Rempfer (L) und Andrea Schetter (M). Im Springen konnten sich Vivien Lingk (E) / Elena Kleinhansl (A) / Jacqueline Staiger (L) sowie Hans-Jörg Fischer (M) über den Einzeltitel freuen.
 

Ganz besonders stolz kann der Reit-und Fahrverein Filderstadt auf seine Reiterin Elena Kleinhansl, mit Ihrer Stute Augustenhofs Wilma sein, die nicht nur den Einzel-Meisterschaftstitel im Springen der Klasse A für sich gewinnen konnte, sondern auch die A* Dressur und das A* Springen über feste Hindernisse (VS) mit dem ersten Platz belegte und somit wohlverdient den Meistertitel in der Vielseitigkeit trägt. Herzlichen Glückwunsch!

 
 Die Rangierung der Vereine in den einzelnen Leistungsklassen, hat bis zum Schluss für Spannung gesorgt:

 
Klasse E - 1.Platz RV Nürtingen / 2. Platz RFV Weilheim / Teck / 3. Platz RFV Stuttgart

Klasse A -  1.Platz RV Nürtingen / 2. Platz RV Erlenhof Köngen / 3. Platz RFV Stuttgart

 
Klasse L -  1.Platz RV Nürtingen / 2. Platz RFV Weilheim / Teck / 3. Platz RFV Stuttgart

 
Klasse M - 1. Platz RFV Weilheim / Teck / 2. Platz RV Nürtingen / 3. Platz LRFV Stuttgart-Möhringen

 
 In der Gesamtwertung war der RV Nürtingen dann aber doch nicht zu schlagen und konnte sich den Gesamtsieg erreiten, dicht gefolgt von den Reitern des RFV Weilheim / Teck mit einem starken 2.Platz, sowie dem  RFV Stuttgart mit einem 3. Platz. Herzlichen Glückwunsch!

 

 Nächstes Jahr werden die Karten neu gemischt – bis dahin!

Vielen Dank – Euer PSK Stuttgart-Esslingen Team

*Achtung Terminänderung*

Der Landesjugendtag in Neubulach findet dieses Jahr erstmals am 01.11.17 statt! Näherer Infos zu Programm und Anmeldung folgen per Mail , bzw sind auf der Homepage des WPSV einzusehen.

Das Lehrgangsprogramm im Frühjahr 2017 finden Sie hier.

Die CUP-Sieger sind ermittelt und die Daten online. Wir freuen uns auf die Ehrung beim PSK-Fest mit vielen Freunden und Reitsportfans aus den Mitgliedsvereinen.

Der RV Nürtingen ist Gesamtmannschaftssieger der Bezirksmeisterschaften 2016 ... alle Ergebnisse finden Sie hier.

Alle CUP-Zwischenstände nach 3 Turniertagen in Weilheim sind online.

Nächste Termine


Termin

Freitag, 19.01.2018


Dressur Klasse M




Termin

Samstag, 20.01.2018


Dressur Klasse M




Termin

Freitag, 26.01.2018


Dressurtraining Vielseitigkeit






 
 
 
 
     
 
   

Termin

Freitag, 19.01.2018


Dressur Klasse M




Termin

Samstag, 20.01.2018


Dressur Klasse M




Termin

Freitag, 26.01.2018


Dressurtraining Vielseitigkeit